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Der kleine Tag (2006)
Hinter den Sternen, die Löcher im Himmelszelt sind, leben die Tage. Sie sind helle Lichtwesen. Jeden Tag kommt einer von ihnen runter auf die Erde. Jeder Tag darf dies nur einmal. Auf der Erde erleben sie die unterschiedlichsten Dinge, Krieg, Frieden, Erfindungen usw. Der „kleineTag“ möchte auch endlich hinunter und ein ganz besonderer Tag werden, denn die dürfen bei der allabendlichen Versammlung in der ersten Reihe sitzen. Doch für seinen Besuch auf der Erde ist erst der 23. April des folgenden Jahres vorgesehen. Während er die Tage im Lichtreich mit Umherstreifen verbringt, trifft er den „geheimnisvollen Tag“. Dieser sitzt zwar in der ersten Reihe, kann sich aber nicht entscheiden, ob er ein guter oder ein schlechter Tag war, da an seinem Tag die Linse erfunden wurde, der die Menschen viele hervorragende Erfindungen verdanken, jedoch auch die des Zielfernrohres, womit sich die Menschen töten. Dem „kleinen Tag“ versucht er zu erklären, dass es nicht wichtig ist in die erste Reihe zu kommen, sondern dass es nur darauf ankommt man selbst zu sein.
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